Eintracht gegen Chelsea — HÜBNER Wir arbeiten auf eine Sensation hin

„Wir sind kurz vorm Endspiel. Wir arbeiten alle auf eine Sensation hin.“ Eintrachts Sportdirektor Bruno Hübner (58) vorm Euro-League-Halbfinale gegen Chelsea London.

Vor fünf Jahren lernte er Marina Granowskaja (44) am Verhandlungstisch kennen. Die Vertraute von Chelsea-Besitzer Abramowitsch ist Sportdirektorin bei den „Blues“ und gilt als mächtigste Frau des europäischen Fußballs. Eintracht bat damals um Leih-Spieler wie Piazon (jetzt Verona) und Hector (jetzt Sheffield) aus dem Riesen-Kader von Chelsea. Hübner: „Jetzt sind wir nicht mehr als kleiner Verhandlungspartner am Tisch, sondern Gegner. Eintracht ist jetzt eine andere Hausnummer!“

Seit der Gruppenphase räumen die Frankfurter als krasser Außenseiter Top-Klubs aus dem Weg: Marseille, Lazio, Donezk, Inter, Benfica. „Chelsea ist noch mal eine Nummer größer“, so Hübner, „allein deren Markwert von fast einer Milliarde Euro sagt einiges aus. Da spielen lauter Hochkaräter wie Hazard oder mein Lieblingsspieler Kanté. Wir wissen, was uns erwartet.“

Ausgerechnet jetzt schwächelte Trainer Hütters Mannschaft zuletzt im Angriff: Haller (Bauchmuskelprobleme) wird weiter in Österreich behandelt, Blitz-Comeback ausgeschlossen. Rebic fehlt im Heimspiel wegen Gelb-Sperre. Jovic wirkt seit drei Spielen müde.

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Hübner: „Wir versuchen alles, um eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Gegen Inter war auch ein 0:0 daheim ein richtig gutes Ergebnis.“ Eintracht kam in Mailand mit einem Auswärtstor weiter.

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Chelsea und Eintracht sind in ihrer Liga Vierter. Die Teilnahme an der Champions League ist hart umkämpft. Wer von beiden ins Europacup-Finale nach Baku einzieht, hat zwei Chancen auf das Erreichen der Champions League.

Eintracht müsste für den Fall in der neuen Saison auf jeden Fall den Kader verstärken. Top-Ersatz für die Dauerspieler wie Kostic und da Costa auf den Flügeln holen. Und im Mittelfeld. Ob der Klub dann wieder bei Marina Granovskaia nach Spielern fragen könnte wie 2014? Hübner: „Mit Sicherheit bekämen wir sie nicht mehr so billig wie damals…“

Источник: Bild.de

Источник: Corruptioner.life

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